Category Archives: Geschichte

Musik zur Zeit des “Kalten Kriegs”

Geier Sturzflug: Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht

=> Youtube

Nena – 99 Luftballons German Version

=> Youtube

R.E.M. – It’s The End Of The World As We Know It

=> Youtube

Europe – The Final Countdown

=> Youtube

Frankie goes to Hollywood – Two Tribes

=> Youtube

Ultravox – Dancing With Tears In My Eyes

=> Youtube

Rational Youth – Dancing On The Berlin Wall

=> Youtube

Alphaville Forever Young

=> Youtube

Billy Joel – We Didn’t Start The Fire

=> Youtube

Nicole – Ein bisschen Frieden

=> Youtube

STS – Kalt und Kälter

=> Youtube

Ende

Scorpions – Wind Of Change

=> Youtube

Advertisements

Tschernobyl forever?

Mit Tschernobyl betrat der Mensch zum ersten Mal und für lange Zeit ein unsicheres Terrain. Sich dieser Tatsache  entziehen zu wollen und die Ukraine ihrem Schicksal zu überlassen birgt das Risiko, dass sich die Geschichte wiederholt. Der Mensch hat ein kurzes Gedächtnis, das Atom hingegen ein langes Leben.

[…]

In der Zone reichen ein falscher Schritt oder eine falsche Bewegung, sie merken nichts, aber nach zwei oder drei Jahren sind sie auf einmal krank. Auch wenn es paradox klingt: Man muss die Menschen an diesen Ort führen, gut es besteht ein Risiko, aber die Gefahr, dass in Vergessenheit gerät, was hier passiert ist, stellt in meinen Augen ein weit größeres Risiko dar.

Alexander Norikov, Verantwortlicher für Strahlenschutz in Tschernobyl

Die Geschichte hat sich mit Fukushima quasi wiederholt. Gerade weil die Menschen sogar Fukushima, wo sich der Unfall ja erst vor einem Jahr ereignet hat, schon fast wieder vergessen haben und deren Folgen runter gespielt werden ist es wichtig, Dokumentationen wie “Tschernobyl Forever” zu anzuschauen.

In den Medien entsteht teilweise der Eindruck, als wenn die Folgen der Katastrophe eh schon bald wieder vorbei sind bzw. manches nur eingebildet ist. Verschiedene Informationen tauchen auf, die erklären, dass die Strahlung “eh nicht so hoch ist”, obwohl Niemand genau sagen kann, welchen Einfluss ein dauerhaft ausgesetzt sein einer auch unter offiziellen Grenzwerten liegender Strahlung auf die Menschen und sogar deren Nachkommen (durch Erbgutschädigungen)  hat. In verschiedenen Dokumentation über Tschernobyl und die Folgen sieht man, welche großen Auswirkungen es auf die Menschen gehabt hat und hat aber auch wie viele Probleme die Menschen haben als Strahlungsopfer anerkannt zu werden, vor allem diejenigen, die erst Jahre später erkrankt sind bzw. die nicht die erwarteten Krankheiten haben.

In dieser Dokumentation geht es weniger um den Ablauf des, inzwischen in vielen Dokumentation behandelten, Unfalls selber sondern um einen Teil der Folgen. Es kommen verschiedene Betroffenen und zum Teil auch schon Nachfahren zu Wort.

Man bekommt einen kleinen Eindruck des Umgangs mit dem Unfall und deren Folgen, sowohl des künstlerischen (Spiel Stalker, Musik, Filme) aber auch der Diskussion um den Bau einer neuen Schutzhülle für den explodierten Reaktor.

Diese ist aufgrund von verschiedenen Verzögerungen nach wie vor nicht fertig. Die Fußball Europameisterschaft ist/ war eines der Projekte, die in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Aber gerade in diesem Zusammenhang sollte man auch auf die “anderen Seiten” der Ukraine schauen, auch wenn es für die meisten Menschen, auch für die Fußball-Touristen, keine Möglichkeit gibt sich die Angelegenheit aus der Nähe anzuschauen. Obwohl der Unfall drastische Auswirkungen auf die Ukraine (und das angrenzende Weißrussland) gehabt hat und weiter hat, unter Anderem eine starke Bevölkerungsabnahme, viele kranke Menschen, darunter sehr viele Kinder und weite Gebiete verseuchtes Gebiet scheint es viele Menschen zu geben, die über die Thematik wenig Informationen haben und haben wollen. Die Menschen, nicht nur den Betroffenen in der Ukraine und Weißrussland, dürfen nicht vergessen, dass eine derartige Verstrahlung nicht nach mehreren Jahre verschwindet, wie spektakuläre Meldungen aus den Medien und das davon über Jahrhunderte zahlreiche Menschen betroffen sind und deren Nachkommen und dass gerade wirtschaftlich und politisch instabile Länder eine Unterstützung bei der Bewältigung derartiger Probleme brauchen. Derzeit arbeiten die Menschen vor Ort mit unzureichenden Mitteln daran, die Atomruine zu beobachten und unter Kontrolle zu bekommen/ behalten. Menschen begeben sich in große Gefahr, um nach zuschauen, wie die Situation im “Sarkophag” derzeit ist.

Wenn die Situation auch in Zukunft nicht eskalieren soll ist es notwendig einerseits die neue Hülle bald fertig zu stellen, und auch die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen (die Entfernung der Kernbrennstoffe aus den bis 2000 in Betrieb befindlichen anderen drei Reaktoren) aber auch eine Entsorgung der Atomruine, die langsam am Zerfallen ist und die Erforschung der dafür notwendigen Technologien, die dafür sorgen sollen, dass dies passieren kann ohne Menschen mehr als notwendig Gefahren auszusetzen. Dazu muss sicher gestellt werden, dass die Ukraine die Kernkraftwerke, die zur Zeit des Unfalls in Bau waren, und deren Baustellen nach mehreren Jahrzehnten marode geworden sind, nicht mehr weiter gebaut werden. Die Ukraine muss andere Möglichkeiten zur finanziellen Absicherung bekommen als den Verkauf von Atomstrom an die Länder der EU.

Website zum Film: http://www.arte.tv/de/3839774.html

Japan, ein Jahr nach Erdbeben, Tsunami und Supergau

Schweigen gegen den GAU
Mit einer Schweigeminute haben Tausende Japaner der Opfer der Dreifachkatastrophe vor einem Jahr gedacht. Auch in Deutschland wird an Fukushima erinnert.
http://www.taz.de/!89366/

Japan gedenkt der 15.800 Opfer
Ansichtssache
http://derstandard.at/1331206979419/Ansichtssache-Japan-gedenkt-der-15800-Opfer

Vorher-Nachher-Fotos
Japans Tsunami-Schlachtfelder: Ein Land räumt auf
http://derstandard.at/1330389863018/Vorher-Nachher-Fotos-Japans-Tsunami-Schlachtfelder-Ein-Land-raeumt-auf

Wie der Tsunami Japans Küstenorte fortriss
Kaum etwas hielt den Wassermassen stand, die Japans Ostküste am 11. März 2011 überfluteten. Vergleiche von Fotos damals mit heutigen Aufnahmen lassen das Ausmaß erkennen.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-03/japan-tsunami-vorher-nachher

Tage am Abgrund nach Beben, Tsunami und GAU
Am 11. März 2011 um 14.46 Uhr Ortszeit zerreißt es den Meeresgrund vor Japans Küste. Die Folgen sind verheerend. Eine Chronologie vom Moment des Megabebens bis heute.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-03/japan-beben-tsunami-gau-chronologie

Mein Leben nach Fukushima
Ein Jahr nach dem Erdbeben und der Atomkatastrophe in Japan beschreibt die Schriftstellerin Banana Yoshimoto, wie sie das Unglück erlebte und wie es ihren Alltag verändert hat.
http://www.zeit.de/2012/10/DOS-Fukushima-Yoshimoto

“Panik ist verflogen, die Angst bleibt“
Der Musiker und Aktivist Otomo Yoshihide im Gespräch über unzuverlässige Informationspolitik nach Fukushima und sein eigenes Aufklärungsprojekt.
http://www.taz.de/!89303/

GAU befreit kritisches Schreiben
Der Reaktorunfall vom 11. März 2011 in Fukushima hat auch die japanischen Medien verändert. Kritik an der Kernenergie ist seither druckfähig.
http://www.taz.de/!89299/

Fukushima im März 2012 – Ein Jahr danach

Vor einem Jahr hat es in Japan ein starkes Erdbeben geben, am Epizentrum, dass rund 130 Kilometer vor der Ostküste der Hauptinsel Honshu entfernt ist hatte es eine Stärke von 9.0 Diesem folgte  ein starker Tsunami , der mit 800 km/h auf die Küste zuraste und  über 10 Meter hohe, teilweise bis zu 40 hohe Flutwellen verursachte. Dabei wurden teilweise ganze Gegenden verwüstet und die dortige Infrastruktur wie Straßen und Zugstrecken und zahlreiche japanische Städte und Dörfer zerstört, insgesamt ca. 115.000 Gebäude entlang eines 400 Kilometer langen Küstenstreifens. Mehr als 340.000 Menschen flohen oder wurden evakuiert, allein gut 87.000 Menschen aufgrund der  vom Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ausgehenden Verstrahlung. Mehr als 19.000 Menschen sterben, zahlreiche Menschen werden auch heute noch vermisst.

Nach dem Erdbeben kam es in mehreren im Erdbebengebiet befindlichen Atomkraftwerken zu Problemen, die stärksten Probleme traten im direkt an der Tsunami- betroffenen Küste  befindlichen Atomkraftwerk  Fukushima Daiichi auf.  Es kam bedingt durch die Zerstörung des Tsunamis, und wie inzwischen bekannt ist, auch schon Erdbebenbedingt zu einem Stromausfall und einer teilweise Zerstörung der Anlagen und der Kühlsysteme der Reaktor-Blöcke und dadurch zu einer Schmelze des Reaktorkerns in mehreren Reaktoren und zu mehreren Wasserstoff-Explosionen, die Teile der Reaktor-Gebäude zerstörten.

Sowohl die Explosionen, die zur Zerstörung der Zerstörung der Gebäude uns zum Herausschleudern von radioaktiven Stoffen führt, die dann durch den Wind verbreitet werden als auch die Notkühlversuche durch Bespritzen der Reaktor-Blöcke mit Wasser  von außen führte zu starker Verstrahlung der Gegend und des Meeres. Eine 20 km breite Evakuierungszone wird festgelegt, die auch heute noch nicht bewohnt werden darf.  Durch die günstige Windsituation wird jedoch ein Großteil der verstrahlten Partikel auf das Meer hinaus geweht. Im Gegensatz zu Tschernobyl handelt es sich „nur“ um  Jod und Cäsium mit weit niedrigeren Halbwertszeiten als die beim Tschernobyl- Unglück auch exponierten Stoffe  Plutonium und  Strontium.

Die evakuierten Menschen und diejenigen die durch den Tsunami ihre Häuser und Wohnungen verloren haben wurden in Notunterkünften untergebracht. Direkt nach den Ereignissen wurde in eine erweiterte Zone im Abstand von 20 bis 30 Kilometer um das AKW eingerichtet,  am 30. September hat die Regierung die Sperrzone aber auf die 20 Kilometer Zone beschränkt. In weniger kontaminierten und  Nicht-gesperrten Gegenden fanden und finden Dekontaminierungsarbeiten statt. Sie reinigen vor allem öffentlichen Parks, Schulen und Plätze. Sie tragen die Erde ab oder drehen sie um und vergraben sie und arbeiten mit Hochdruck-Reinigern deren Wasser sie dann in speziellen Lagern entsorgen. Ziel ist es  die Strahlenbelastung unter bestimmte Grenzwerte zu senken, die vor allem durch radioaktive Cäsium-Isotope verursacht wird. Die Strahlenwerte, die in den wieder aber auch in den durchgehend bewohnten Gegenden, wie unter Anderem in der 60 Kilometer vom AKW gelegenen Stadt Fukushima, Zentrum der gleichnamigen Präfektur, gemessen werden, schwanken nicht nur zwischen den einzelnen Gegenden sondern auch innerhalb der einzelnen Städte und Siedlungen sehr stark, was auch von zahlreichen Einwohnern mit eigenen Messgeräten registriert wird. Deshalb sind auch viele ehemalige Bewohner, vor allem solche mit kleinen Kindern, nach wie vor nicht zurück gekehrt oder nur deshalb, weil sie auf die Arbeit dort angewiesen sind. Im Gegensatz dazu gibt es einige, vor allem ältere Menschen, die trotz erhöhter Strahlenbelastung wieder in ihre Heimatstädte, die in der Sperrzone liegen, zurückkehren möchten, da sie annehmen altersbedingt weniger empfindlich auf die Strahlung zu reagieren und auch größere Schwierigkeiten haben, sich woanders einzuleben. In die Sperrzone von Tschernobyl leben ja wieder mehrere alte Menschen, wie ja u.a. im Film Pripyat gezeigt wird.

Im Kraftwerksbereich sind nach wie vor zahlreiche Arbeiter beschäftigt, die unter schwierigen Bedingungen, die Lage stabilisieren sollen und Schutz- und Entsorgungsmaßnahmen durchführen sollen. Dort wurden auch Tagelöhner eingesetzt,  für die weniger strenge Schutzmaßnahmen und Grenzwerte galten als für die anderen Arbeiter.

Der offizielle Stand der betroffenen Reaktor-Blöcke ist der einer „Kaltabschaltung“, da sie durch die Notkühlsystem auf unter 100 Grad gekühlt werden können. Eine sichere Demontage von Fukushima-Daiichi wird aber, laut Regierung, noch mindestens 40 Jahre dauern.

Aktuelle Berichte über das Unglück und die Unglücksgegend:

Situation in Japan

1 Jahr danach…

Chronik des Versagens
Was genau hat sich vor einem Jahr in den Reaktoren von Fukushima abgespielt? Bis heute verhindert harte Strahlung den Blick hinein. Die Rekonstruktion der Ereignisse zeigt aber: Unvermeidlich war die Katastrophe keinesfalls.
http://www.zeit.de/2012/10/Fukushima

Ein Jahr Katastrophe in Japan
Beben, Tsunami, Fukushima: Als die Welt aus den Angeln gehoben wurde
http://derstandard.at/1330390606256/Ein-Jahr-Katastrophe-in-Japan-Beben-Tsunami-Fukushima-Als-die-Welt-aus-den-Angeln-gehoben-wurde

Tepco zeigt erste Bilder aus dem Reaktor nach Kernschmelze
Temperatur innerhalb des Sicherheitsbehälters angeblich 44,7 Grad – Erneut Kritik von Global 2000
http://derstandard.at/1326503289234/Fukushima-Tepco-zeigt-erste-Bilder-aus-dem-Reaktor-nach-Kernschmelze

Hilferuf aus der Tsunami-Region
Der Wiederaufbau in Iwate stockt, weil das Geld fehlt und die Region bereits vor dem Beben überaltert war
http://derstandard.at/1331206941659/Fukushima—Ein-Jahr-danach-Hilferuf-aus-der-Tsunami-Region

Experiment mit 60.000 Haushalten
Wann ist eine Rückkehr in die verstrahlten Gebiete möglich?
http://www.zeit.de/2012/10/U-Fukushima-Dekontamination

Die Stadt, die überlebte und doch ausstarb
Hirono im 30-Kilometer-Radius um das AKW Fukushima wurde nach dem Beben zum Quartier für Rettungsarbeiter. Die einstigen Bewohner der Stadt wollen nicht mehr nach Hause.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-03/japan-hirono-geisterstadt

An der Sperrzone um Fukushima beginnt das Leben neu
Alltag nach dem GAU: An Schulen lagert kontaminierte Erde, im Klinikum lassen sich Menschen auf radioaktive Strahlung untersuchen. Sven Stockrahm hat Minamisoma besucht.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-12/minamisoma-japan-sperrzone

Was wurde aus – Herrn Ihsaka?
5.000 Männer räumen den radioaktiven Müll von Fukushima auf und setzen sich gefährlicher Strahlung aus. Die meisten sind Arbeitssklaven in den Fängen der Mafia. Einer von ihnen ist Idealist.
http://www.zeit.de/2011/50/Jahresrueckblick-Fukushima

„Ich bin Kanonenfutter“
Als die Erde bebte, war er mitten im Meiler. Ein Mitarbeiter erinnert sich an die Katastrophe von Fukushima. Noch heute ist er im AKW tätig.
http://www.taz.de/!89324/

Ums 600fache überschritten
In der Stadt Fukushima hat Greenpeace eine Strahlendosis von bis zu 70 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Die offiziellen Messungen vor Ort scheinen unvollständig zu sein.
http://www.taz.de/!89309/

Die traurigen Rückkehrer
Wird es jemals wie vorher sein? Ein Besuch an einem Ort, der bereits dekontaminiert ist. Die Bewohner trauen sich jedoch kaum nach Hause.
http://www.taz.de/!89377/

Bilder aus Japans Sperrzone
Besuchszeit in der verlorenen Heimat
http://www.zeit.de/wissen/2012-03/fs-fukushima-geisterstadt

Tschernobyl

26 Jahre danach…

Zu Besuch in der Todeszone
Wer den GAU-Reaktor in Tschernobyl besuchen will, macht das auf eigenes Risiko. Aber wenigstens gibt es Touristenführer und ein Dokumentationszentrum.
http://www.taz.de/!89355/

Interessante Ringvorlesungen an der Uni Salzburg im Sommersemester 2012

Ringvorlesung zum Jubiläum der Universität Salzburg (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)

Montag, 18:00 – 20:00 – Kapitelgasse 4 HS 230 – ab 12.3.

Beschreibung aus dem PLUS Online:

Ringvorlesung zum 50jährigen Universitätsjubiläum beziehen sich die Vorträge sowohl auf die Vergangenheit der Universität Salzburg als auch auf die Gegenwart und damit auch auf hochschulpolitische Fragen sowie die Stellung der Universität(en) im Allgemeinen (im regionalen, nationalen und europäisch/internationalen Kontext) und der Universität Salzburg im Besonderen. Im Einzelnen beziehen sich die Themen auf das Studium an der Benediktineruniversität, auf die Bemühungen zur Neugründung, auf den Kontext der Neugründung, die Finanzierung von Universität(en) und ihre Wertschöpfung, ihre Bedeutung für Stadt und Region, die Baugeschichte, das Dienst- und Personalrecht, die Studierenden und Absolventen, Frauen an der Universität, die Forschungsförderung etc.

Themen zu den einzelnen Terminen

Ringvorlesung: Nachhaltigkeit – eine Spurensuche. Aspekte, Dimensionen und Perspektiven. (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)

Dienstag, 17:00 – 19:00 – Unipark HS E.001 (HS Thomas Bernhard) – ab 6.3.

Beschreibung aus dem PLUS Online:

Nachhaltigkeit zielt auf eine Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft, die gegenwärtige Lebensumstände allgemein verbessert und die Existenz zukünftiger Generationen nicht gefährdet. Spätestens seit der Veröffentlichung des Berichtes “Unsere gemeinsame Zukunft” (Hauff 1987), den die UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1987 vorlegte, hat die Begrifflichkeit der “Nachhaltigkeit” bzw. der “Nachhaltigen Entwicklung” (engl. “sustainability” bzw. “sustainable development”) an gesamtgesellschaftlicher Relevanz gewonnen und ist in unseren allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Sukzessive hat sich auch das Verständnis von Nachhaltigkeit ausgeweitet: Neben die Prämissen der Ressourcenschonung und des Umweltschutzes sind Konzepte sozialer Nachhaltigkeit (die auf eine Sicherung der Grundbedürfnisse, die Armutsbekämpfung oder einen gerechten Zugang zu Ressourcen beinhalten) getreten, zudem ist – neben einer Hinwendung zu lokalen Strukturen – zunehmend das Leitbild einer “globalen Gerechtigkeit” in den Blick gerückt.

Die Ringvorlesung, die gemeinsam mit dem gesellschaftspolitischen Referat der ÖH Salzburg konzipiert wurde, wird sich unterschiedlichen Feldern der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Konsum, Armut und globale Gerechtigkeit, Gender und Diversity etc.) zuwenden, diese in ihrer historischen Entwicklung und ihrem gegenwärtigem status quo vorstellen und diskutieren, dabei auch versuchen mögliche Handlungsoptionen aufzuzeigen bzw. zu hinterfragen.

Themen zu den einzelnen Terminen

Ringvorlesung Migration (Global Studies – Ausgewählte Theorien und wissenschaftliche Diskurse)

Donnerstag, 16:00 – 18:00 – Nawi HS 402 Blauer Hörsaal – ab 1.3.

In dieser Ringvorlesung beleuchten ExpertInnen aus Theorie und Praxis das Thema Migration aus unterschiedlichen Perspektiven. Diskutiert werden die Fragen von Interkulturaralität und Machtassymetrien, die Politik von Inklusion und Exklusion sowie das Spannungsfeld zwischen Anpassungsdruck und Autonomie.

Ziel:

  • die Interdependenz von globalen Phänomenen und Prozessen sowie Rollen, Interessen und Verantwortung unterschiedlicher AkteurInnen und Institutionen kennenlernen;
  • strukturelle Benachteiligungen und ihre Ursachen verstehen, ungleiche Machtverhältnisse aufgrund von race, class und gender erkennen und Lösungsansätze diskutieren;
  • andere Perspektiven kennenlernen, die eigene Sichtweise hinterfragen und sich mit anderen Kulturen und Wertvorstellungen auseinandersetzen.

Themen zu den einzelnen Terminen

Zitate 1

In dem Bewusstsein, dass andere Positionen notwendig sind, um eigene zu formulieren, ist es an den Historikerinnen und Historikern Kolleginnen und Kollegen in die eigene Arbeit miteinzubeziehen und zu fördern, auch wenn sie eine andere wissenschaftliche und politische Position vertreten. Auf einen gut funktionierenden Wissenschaftsdiskurs lässt sich der Begriff der ‘kollektiven Intelligenz’ anwenden: Aus dem Gegeneinander- und Zusammenspiel der Positionen lässt sich mehr gewinnen als aus jeder noch so genialen Einzelleistung.

Stefan Jordan
Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
S. 218

Ulrike Meinhof

Da auch heute immer wieder über die RAF und auch über Ulrike Meinhof berichtet wird hab ich mir ein paar Informationen aus der damaligen Zeit aber auch von später herausgesucht.

Geboren worden ist sie 1934, also noch vor Beginn des 2. Weltkriegs. Sie verliert früh ihren Vater (1940) und dann auch ihre Mutter (1949). Sie wächst deshalb bei einer Freundin ihrer Mutter, der Professorin Renate Riemeck auf, die in der Anti Atom Bewegung gegen eine atomare Wiederbewaffnung kämpfte und Gründungsmitglied der Deutschen Friedens Union war.

Schon in ihrer Zeit in am Gymnasium Philippinum  ist sie journalistisch in der von ihr gegründeten Schülerzeitung Spektrum aktiv. Während ihres Studiums (Philosophie, Pädagogik, Soziologie und Germanistik) in Marburg war sie in der evangelischen Reformbewegung aktiv, als sie 1957 nach Münster wechselte wurde sie Mitglied des Sozialistsichen Deutschen Studentenbundes, Während der Protestbewegung gegen die atomare Bewaffnung der BRD war sie die Sprecherin des „Anti-Atomtod-Ausschusses“. Sie war auch kurze Zeit Mitglied der AStA und schreib in diversen Studentenzeitungen.  Von 1956-1964 war sie Mitglied der seit 1956 verbotenen KPD.

Von 1961 bis 1967 war sie mit Klaus Rainer Röh, dem Herausgeber der im studentischen Umfeld entstandenen Zeitschrift konkret verheiratet. 1962 wurde sie Mutter der Zwillinge Regine und Bettina Röhl. Von 1959 bis 1969 schrieb sie konkret, von 1960 bis 1964 war sie Chefredakteurin. Dadurch aber auch durch Ihre Radio und Fernsehbeiträge wird sie als Journalistin bekannt. Sie beschäftigt sich u.a. mit der Situation der Mädchen in den Fürsorgeheimen. Bambule, ein von ihr mitgestaltetes Fernsehspiel, wurde aufgrund der Ereignisse nicht mehr ausgestrahlt.

Nach ihrer Scheidung zog sie nach Berlin und intensivierte ihre Kontakte zur APO und kam mit Gudrun Ensslin in Kontakt. Nach der Beteiligung an der Befreiungsaktion von Andreas Baader, dem Kopf der ersten Generation der RAF, schloss sie sich der RAF an und ging in den Untergrund. Sie war an mehreren Aktionen beteiligt und gilt als (Mit-)Verfasserin mehrer RAF Schriften. 1972 wird sie verhaftet und später mit anderen RAF-Mitgliedern in Stammheim vor Gericht gestellt. 1976 begeht sie dort Selbstmord.

Berichte/ Texte

NATÜRLICH KANN GESCHOSSEN WERDEN (Der Spiegel – 25/1970)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44931157.html
Kommentar der RAF zur Baader-Befreiung

WIR SCHIESSEN, WENN MAN AUF UNS SCHIESST (Der Spiegel – 18/1971)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43257794.html
Auszug aus einer Stellungname der RAF

Will Ulrike Gnade oder freies Geleit? (Der Spiegel – 3/1972)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43019376.html
Schriftsteller Heinrich Böll über die Baader-Meinhof-Gruppe und “Bild”

Böller gegen Böll (Die Zeit – 21.1.1972)
http://www.zeit.de/1972/03/boeller-gegen-boell
Kommentar zum Kommentar von Böll im Spiegel über die RAF und dessen Auswirkungen

Folter in der Bundesrepublik? (Die Zeit – 1.3.1974)
http://www.zeit.de/1974/10/folter-in-der-bundesrepublik
Bericht über die Haftbedingungen der RAF-Mitglieder

DOKUMENT -Wir werden in den Durststreik treten (Der Spiegel – 4/ 1975)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41558626.html
Interview mit Baader, Meinhof, Ensslin und Raspe

Unsere Mutter – Staatsfeind Nr. 1  (Der Spiegel – 29/1995)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9202075.html
Die Tochter Bettina Röhl über Ulrike Meinhof, die vor 25 Jahren in den Untergrund ging

ALICE SCHWARZER ÜBER ULRIKE MEINHOF – Das Ende eines Mythos (Emma – Juli/ August 2006)
http://www.emma.de/index.php?id=das_ende_eines_mythos_2006_4

Klaus Rainer Röhl: Gnade für Jutta?  (2008)
http://klausrainerroehl.de/pdf/2008-03-jutta.pdf
Komentar von Ulrike Meinhofs Ex-Man zur Meinhof Biographie von Ditfurth

Bücher

Die Würde des Menschen ist antastbar: Aufsätze und Polemiken (2008)
Texte von Ulrike Meinhof

Jutta Ditfurth: Ulrike Meinhof. Die Biographie. (2007)
Biographie

Peter Brückner: Ulrike Meinhof und die deutschen Verhältnisse (1976)
Biographie und Informationen zur politischen und gesellschaftlichen Situation ihrer Zeit und Texte von Ulrike Meinhof

Videos

Rote Armee Fraktion – Ulrike Meinhof – Lebenslauf
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=H-0Cmj3QoiA
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=RHhBm6EA_7U
Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=FovWsBr9s0M

Wikipedia-Artikel

Ulrike Meinhof: http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrike_Meinhof

RAF:  http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion

Kyshtym (Majak)

Ein Ereignis das auch immer wieder erwähnt wird, wenn es um das Thema Atomare Unfälle geht ist der Unfall in Atomkomplex Majak im Südural, der am 29. September 1957 passiert ist, aber jahrzehntelang verheimlicht worden ist.

Der Unfall führte zu weitreichenden radioaktiven Verstrahlungen in der Gegend. Das verseuchtes Gebiet ist 300 Kilometer lang und zehn bis 40Kilometer breit. 15.000 Menschen wurden ausgesiedelt, die evakuierten Orte in einer 25-Kilometer-Zone zerstört um eine Rückkehr der Menschen unmöglich zu machen. Der Unfall wurde auf Stufe 6 der INES-Scala eingestuft (die höchste Stufe ist 7).

Da sich die  radioaktive Verstrahlung auf den Ural konzentriert hat und der Unfall keine Auswirkungen auf Europa gehabt hat wurde er erst Ende der 90er Jahre im Westen bekannt und auch der Internationalen Atomenergiebehörde gemeldet.

Ereignet hat sich der Unfall in der Plutoniumfabrik Majak, wo der Stoff für die erste sowjetische Atombombe hergestellt wurde. Bei dem Unfall explodierte ein Tank mit 80 Tonnen hochradioaktiver Flüssigkeit (Caesium-137 und Strontium-90). Auch nach dem Unfall ist das Werk weiter betrieben worden. Heute ist dort noch eine atomare Wiederaufbereitungsanlage.

Zu den Problemen durch die unfallbedingte Verstrahlung kommt, dass seit Bestehen der Anlage immer wieder radioaktiv verstrahlte Abwässer in den nahegelegenen Fluss Tescha geleitet werden, was zu zahlreichen Erkrankungen der am Fluss lebenden Menschen führt.

Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Kerntechnische_Anlage_Majak

Artikel

Der verheimlichte Super-Gau

http://www.sueddeutsche.de/wissen/vor-jahren-der-verheimlichte-super-gau-1.907894

Der Gau in Majak Ewiges Feuer in der geheimen Stadt (28.09.207)

http://www.sueddeutsche.de/wissen/der-gau-in-majak-ewiges-feuer-in-der-geheimen-stadt-1.891321

Das Menetekel von Majak

http://www.zeit.de/2007/34/A-Atomkatastrophe

Die Schrecken von Musljumowo

http://www.zeit.de/1992/13/die-schrecken-von-musljumowo

Schlimmer als Tschernobyl

http://www.zeit.de/1997/26/Schlimmer_als_Tschernobyl

Gefährlichster Ort der Welt (1990)

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13501599.html

HIROSCHIMA IM BIRKENWALD (1993)

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680611.html

Making the Russian Bomb – From Stalin to Yeltsin

http://docs.nrdc.org/nuclear/files/nuc_01019501a_138.pdf

Der bestverschwiegene GAU der Geschichte

http://www.welt.de/kultur/history/article1213772/Der-bestverschwiegene-GAU-der-Geschichte.html

Majak Leben in der Todeszone

http://www.beobachter.ch/natur/umweltpolitik/rubriken/energiepolitik/artikel/majak_leben-in-der-todeszone/

Fotos

http://randbild.de/?ID=XEQ522EW8K

Videos

Verseuchtes Land – Die Atomfabrik Majak

http://vimeo.com/17432730

Der streng geheime erste Atom-Gau

http://www.youtube.com/watch?v=eFTbearvO8s

Übersicht über die atomaren Unfälle der letzten Jahrzehnte

Sellafield (Windscale)

Ein Name der in den letzten Wochen, neben Tschernobyl und Harrisburg/ Three Miles Island auch immer wieder erwähnt worden ist war Sellafield/ Windscale. Dort hat sich 1957 der erste größere atomare Unfall in Europa ereignet. Mehrere Jahre nach dem Unfall und nach einigen anderen Unregelmäßigkeiten wurde der Ort und die Anlage von Windscale in Sellafield umbenannt.

Der Unglücksreaktor war Teil eines großen (immer noch bestehenden) Nuklearkomplex, der als Teil des britischen Kernwaffenprogramms gebaut worden war. Der Name Windscale und auch Sellafield steht für einen sorgloser Umgang mit radioaktivem Material. Seit Jahrzehnten werden regelmäßig radioaktive Stoffe in die Irische See entsorgt. Dazu kommen diverse Unfälle und Unregelmäßigkeiten. Die Reaktoren Pile Nr. 1 und Nr. 2 waren ab 1950 bzw. 1951 in Betrieb bis zum Brand im Jahr 1957. Sie waren Brutreaktoren zur Erzeugung von Plutonium für den Bau von Atombomben. In der Anlage gibt es u.a. auch eine Wiederaufbereitungsanlage für atomare Brennelemente.

Der größte von mehreren Unfällen, der sogenannte “Windscale Brand” ereignet sich zwischen 10. und 12. Oktober 1957.
Im Rahmen einer kontrollieretn Überhitzung zur Ableitung der sogenannten Wigner-Energie kam es zu einem Brand der mehrere Tage nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte und dann nach mehreren Versuchen mit verschiedenen Methoden doch gelöscht werden konnte.

Die Folgen des Brandes und auch der Löscharbeiten war die Freisetzung von erheblichen Mengen radioaktiven Materials die sich über Großbritannien und über das europäische Festland verteilte. Wie auch bei den anderen Unfällen wurde die Bevölkerung erst spät und unvollständig informaiert. Die Warnung erfolgte erst am Tag nach Ende des Brandes. Die Milch von einigen (aber nicht von allen betroffenen!) umliegenden Farmen wurde in die irische See verklappt. Vorhandene Informationen über radioaktive Verseuchung wurden unter Verschluss gehalten. Es gab und gibt unterschiedliche Untersuchungen und Ergebnisse bez. Opferzahlen und Folgen (offiziell 100 Opfer), bis zum Jahr 1990 enstanden 70 Untersuchungsberichte. In den 80er Jahren gab es eine Leukämiewelle in dem Ort Seascale.

Der Unfall 1957 wurde auf der INES Scale auf die Stufe 5 eingestuft(vgl.: Tschernobyl 7/ Fukushima derzeit 5/ Harrisburg: 5)
Die Strahlung ist bis 2005 im Reaktor auf etwa ein Prozent des sehr hohen Wertes nach dem Brand abgeklungen. Beide Reaktoren wurden nach dem Unfall ausser Betrieb genommen. Der Reaktor wird zurzeit (2010) rückgebaut (seit 1993 bis voraussichtlich 2012 (Ende 2. Phase)/ Planung ab 1980er Jahre)

Videos

Windscale: Britain’s Biggest Nuclear Disaster
Entwicklung der (militärischen und nichtmilitärischen) Atomkraft-Nutzung Großbrittaniens
Erklärung der Windscale Reaktoren (Bericht zum Unfall: Teil 6-9 )

Part 01: http://www.youtube.com/watch?v=ElotW9oKv1s //

Part 02: http://www.youtube.com/watch?v=nEs1qLPFlEc //

Part 03: http://www.youtube.com/watch?v=L1XApkJDOPU //

Part 04: http://www.youtube.com/watch?v=9k7jGpISmUM //

Part 05: http://www.youtube.com/watch?v=XW6FQj66lc4 //

Part 06: http://www.youtube.com/watch?v=xULwqKOaAFs //

Part 07: http://www.youtube.com/watch?v=Pfu4hQkKexw //

Part 08: http://www.youtube.com/watch?v=sIKuWW9FUwY //

Part 09: http://www.youtube.com/watch?v=_Svbtz9rihU

Animation der Ausbreitung des “verklappten” Caesium 137
http://www.bsh.de/en/Marine_data/Observations/Radioactivity/Kara_Sea/Animation_Sellafield.jsp

Artikel

Windscale brennt! (41/ 2007)
http://www.zeit.de/2007/41/A-Windscale

Windscale: A nuclear disaster (5. Oktober 2007)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7030281.stm

“Schwerster Atomunfall seit 13 Jahren” (29.05.2005)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,358108,00.html

GROSSBRITANNIEN – Lockende Strahlen (30.9.1999)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13531048.html

Angst vor der Wahrheit (8.1.1988)
http://www.zeit.de/1988/02/angst-vor-der-wahrheit

Zeitspiegel – Imagepflege (11.7.1986)
http://www.zeit.de/1986/29/zeitspiegel

Alarm auf Station SL-1 – Unfälle in Atomkraftwerken (II) (24.01.1977)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41001983.html

ATOM-ENERGIE – Hunger noch Kraft (07.11.1956)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43064563.html

Windscale/Sellafield 1957: Um Haaresbreite am atomaren Inferno vorbei
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/windscalesellafield_1957_um_haaresbreite_am_atomaren_inferno_vorbei/

Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Windscale-Brand
http://de.wikipedia.org/wiki/Sellafield

Google Maps Karte
http://maps.google.de/maps?ie=UTF8&ll=54.41853,-3.497429&spn=0.034809,0.077162&t=h&z=14